Süddeutscher Verpackungsspezialist steigt mit Rapida 106 in den Mittelformat-Bogenoffset einDruckArt zeigt Format

  • Kleine Kunstwerke zur Präsentation edler Marken
  • Sechsfarbenmaschine mit Lackturm und Auslageverlängerung
  • Qualität und Rüstzeiten im Fokus
  • Hohe Wertschöpfung unter einem Dach  

Seit einem Jahr ist bei DruckArt eine Sechsfarben-Rapida 106 mit Lackturm und Auslageverlängerung im Einsatz (1)

Modern und nach Feng-Shui-Richtlinien gestaltet präsentiert sich das Firmengebäude von DruckArt im oberbayerischen Kaufering (8)
Schon beim Betreten des Foyers von DruckArt im süddeutschen Kaufering wird deutlich, dass es sich um ein ganz besonderes Unternehmen der grafischen Industrie handelt. Der Eingangsbereich ist nach Feng-Shui-Regeln gestaltet – Wasser, Pflanzen und sehr viel Kunst sorgen für einen Wohlfühlfaktor und schaffen den lebenswerten Mittelpunkt zwischen Verwaltung und Drucksaal.

Dieses Flair setzt sich in den Druckprodukten des Unternehmens, das seit 2012 zur Geiselberger-Gruppe gehört, fort. Bei DruckArt entstehen überwiegend Sekundärverpackungen für die Textil-, Mode- und Kosmetikindustrie – von Kleinst- bis zu Millionenauflagen mit einem Höchstmaß an Veredelungen. Manchmal sind es kleine Kunstwerke, mit denen sich die Marken präsentieren. Standortleiter Andreas Seitz formuliert es so: „Unsere Arbeit beginnt dort, wo die meisten anderen aufhören.“ Sei es hinsichtlich zu kleiner Auflagen, des hohen Veredelungsanteils oder bezüglich des Anteils an Handarbeit.

Über die neue Technik freuen sich (v.l.n.r.): Drucker Dennis Gollent, Gavin Elflein von Koenig & Bauer Deutschland, Andreas Seitz, Standortleiter der Geiselberger-Gruppe, und Produktionsleiter Florian Schöck (2)

Einsatz vom Dünndruck bis zum starken Karton

Für effektvolle Veredelungen verfügt DruckArt über eine moderne Veredelungsstanze (4)
Seit einem Jahr produziert eine Rapida 106 von Koenig & Bauer im Drucksaal des Unternehmens. Mit der Sechsfarbenmaschine, die über ein zusätzliches Lackwerk verfügt, erweiterte DruckArt sein Produktportfolio hinsichtlich des Formats aber auch in Bezug auf die verarbeitbare Bedruckstoff-Palette.

Mit der Rapida 106 hielt zudem der mittelformatige Bogenoffset im Unternehmen Einzug. Vorher wurde nur im Halbformat produziert. Durch die Formatvergrößerung vergrößert sich das Produktportfolio deutlich. Daneben erhöht sich die Kapazität mit der deutlich produktiveren Maschine. Sie ist so universell ausgestattet, dass sie sowohl dünne Bedruckstoffe wie Beipackzettel mit 40 g/m2 verarbeiten kann, als auch Karton mit 800 g/m2.

Die Technik der Rapida 106 überzeugte die Fachleute von DruckArt bereits in ersten Präsentationen. Sie zeichnet sich durch hohe Performance und ihre Vielseitigkeit aus. Daneben bieten DriveTronic-Anleger und ziehmarkenfreie Anlage (DriveTronic SIS) deutliche Vorteile beim Verarbeiten des breiten Bedruckstoff-Spektrums – vom Wegfall manueller Einstellungen bis hin zum schonenden, ruckfreien Stapelhub.

Viele hochwertige und außergewöhnliche Produkte gewinnen durch handwerkliche Prozessschritte (5)

Hohe Druckqualität und kurze Rüstzeiten

Klein aber fein: in Abhängigkeit von Schachtelgröße und Verarbeitung wird auch in deutlich kleineren Formaten produziert (3)
Die Maschine ist schnell in Farbe und die verschiedenen Messsysteme sorgen für konstante Druckergebnisse. Die Messtechnik mit QualiTronic ColorControl und LiveView beeindruckt regelmäßig Kunden, die zur Abstimmung an die Rapida kommen. Produktionsleiter Florian Schöck hat daneben sehr gute Erfahrungen beim Druck komplizierter Farbflächen gesammelt: „Dafür ist die Rapida 106 wie geschaffen. Flächen stehen exzellent auf den jeweiligen Bedruckstoffen.“

Durch den nicht unerheblichen Kundenkreis von Startups aus allen Branchen liegt die Auflage im niedrigen Bereich und umfasst manchmal nur 100 bis maximal 5.000 Bogen. Damit spielt die maximale Druckleistung eine geringere Rolle. Dagegen kommt es auf kurze Rüstzeiten an. Das heißt, DruckArt ist auf schnelles Waschen und schnelle Farbwechsel fokussiert. Denn häufig wird mit bis zu sechs Sonderfarben und danach wieder im Vierfarbsatz produziert. Dabei sind Gold- und Silberfarben stark nachgefragt. Das automatische Stillsetzen von nicht benötigten Farbwerken vereinfacht die notwendigen Wechselprozesse deutlich. Es entfällt das Auftragen von Leerlaufpaste und das Abwaschen derselben. Dafür erhöht sich die Druckzeit. Wenn Innenseiten von Faltschachteln zu bedrucken sind, lassen sich die ersten Werke auch zum Abpudern einsetzen.

Hochwertig veredelte Verpackungen für Kosmetik-Produkte – oft in kleinen Mengen – gehören zum Produktionsschwerpunkt von Druckart (6)

Hochwertige Veredelung – exakt nach Wunsch

Trotz außergewöhnlicher Produkte und hohen Veredelungsaufwendungen achten die Mitarbeiter von DruckArt darauf, mit knappen Budgets die Wünsche ihrer Auftraggeber bis ins kleinste Detail zu erfüllen. Bei aufwendigen Faltschachteln prüfen sie genau, welche der kostenintensiven Handarbeits-Prozesse sich maschinell umsetzen lassen.

Das beginnt bei der Lackierung. Alles, was möglich ist, wird über den Lackturm der Rapida 106 im Inline-Prozess lackiert: Neben Flächen- und Nutzenlackierungen mit unterschiedlichen Dispersionslacken entstehen Soft-Touch- sowie Dripp-Off-Effekte. Durch schnelle Rasterwalzenwechsel lassen sich zudem unterschiedliche Lackschichtdicken auftragen. Heißpräge- und Hologrammfolien sowie Cellophanierungen sorgen zudem für einen edlen Auftritt der entsprechenden Brands.

Einige Label aus den Bereichen Naturkosmetik und Mode legen zudem auf den Einsatz veganer Produkte Wert. Hierfür erbringt DruckArt den Nachweis, dass Farben, Lacke, Klebstoffe und alle weiteren benötigten Hilfsmittel ohne tierische Bestandteile zum Einsatz kommen.

Die Produktion von Beipackzetteln ist das zweite wichtige Standbein bei Druckart (7)

Vollstufige Verpackungsproduktion

Innerhalb der Geiselberger-Gruppe hat sich DruckArt zum Fachbetrieb für veredelte Druckprodukte sowie die Produktion von Beipackzetteln entwickelt. Von der Beratung über Konstruktion, Druck, Veredelung bis hin zu Verarbeitung und Konfektionierung finden alle Prozesse unter einem Dach statt. Das sichert kurze Wege, schnelle Reaktionszeiten und eine hohe Wertschöpfung. Auf einer Produktionsfläche von gut 5.000 m2 arbeiten 50 Beschäftigte in zwei, bei Notwendigkeit auch in drei Schichten. Fünf Jugendliche lassen sich im Unternehmen zu Bürokaufleuten, Mediengestaltern, Medientechnologen Druck sowie Packmitteltechnologen ausbilden.

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