Koenig & Bauer News Feed https://www.koenig-bauer.com/ de Koenig & Bauer AG Tue, 29 Sep 2020 21:22:31 +0200 Tue, 29 Sep 2020 21:22:31 +0200 news-1808 Tue, 29 Sep 2020 07:13:56 +0200 Koenig & Bauer rüstet sich für die Zukunft http://iberica.koenig-bauer.com/de/aktuelles/detail/article/koenig-bauer-ruestet-sich-fuer-die-zukunft/
  • Fokus weiterhin auf den Wachstumsmarkt Verpackung
  • Klares Bekenntnis zur Fortführung der bisherigen Portfoliostrategie
  • Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen bleiben unangetastet
  • Zur Stärkung der Positionierung als führender Anbieter von Verpackungs-, Industrie-, Wertpapierdruck und Weiterverarbeitung sowie zur Steigerung der operativen Ertragskraft der Koenig & Bauer-Gruppe wurde vom Vorstand des Unternehmens über die letzten Monate das Effizienzprogramm „Performance 2024“ weiterentwickelt und ausgeweitet. Bei Fortführung und Beschleunigung aller Innovations-, Prozess- und Produktentwicklungen sollen jährliche Kosteneinspareffekte in einer Größenordnung von dann über 100 Mio. € steigend bis 2024 erreicht werden. Die hierfür erforderlichen Einmalkosten im mittleren zweistelligen Millionenbereich werden im Geschäftsjahr 2020 aufwandswirksam als Rückstellung in das Konzernergebnis eingehen.

    Die für das Effizienz-Programm "Performance 2024" zuständigen Vorstände erläutern den Mitarbeitern die Maßnahmen, die es dem Unternehmen ermöglichen, sich auch in angespannter Weltwirtschaftslage weiterzuentwickeln (v.l.n.r.: Michael Ulverich, COO, Claus Bolza-Schünemann, CEO, Dr. Andreas Pleßke, Segmentvorstand) (1)

    Die von Koenig & Bauer maßgeblich adressierten Endmärkte, wie der strukturell wachsende Verpackungs- und Industriedruck, sind fundamental intakt. Dies zeigt sich deutlich in der aktuell guten Auslastung der Verpackungsdrucker für Nahrungsmittel, Getränke, Pharmazeutika und dem boomenden Onlinehandel. Dennoch verschieben Kunden Neuinvestitionen in Anbetracht zahlreicher Unsicherheiten infolge der Covid-19 Pandemie.

    Primär zielt das über vier Jahre laufende Programm mit einer Reihe von Maßnahmen auf die langfristige Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit. Durch eine Vielzahl von Initiativen wird das Maschinenprogramm entsprechend den Marktbedürfnissen weiterentwickelt, Prozesse digitalisiert und gleichzeitig Herstellkosten gesenkt. Koenig & Bauer fokussiert sich weiter auf durchgängige Systemlösungen und die Optimierung der Total Cost of Ownership (TCO) für die Kunden. Die Investitionen in den direkten Wellpappen- und Digitaldruck sowie das Joint Venture mit der Durst-Gruppe werden vorangetrieben. Neuentwicklungen für den Wertpapierdruck sind in Arbeit. Koenig & Bauer bestätigt das aktuelle Produktportfolio und wird dieses konsequent ausbauen. Auch die weitere Digitalisierung der Serviceangebote steht im Fokus.

    Das Performance-Programm hat neben der Effizienzsteigerung auch die Skalierung des Konzerns im Blick, da in den nächsten Jahren aufgrund der weltwirtschaftlichen Situation, weiterhin geltenden Reisebeschränkungen und durch die sich verschärfenden Covid-19 Entwicklungen nur ein moderates Umsatzwachstum und ein Erreichen des Vorkrisenniveaus kurzfristig nicht erwartet wird.

    Die Portfoliostrategie von Koenig & Bauer hat sich als Erfolgsbaustein erwiesen und wird fortgeführt - z.B. mit der Rapida 106 X - dem neuen Leistungsmaßstab im industriellen Druck (2)

    Der Aufsichtsrat war in den Evaluierungsprozess eng eingebunden und hat nach eingehender Beratung und umfassender Diskussion diesem Programm in seiner Sitzung vom 28. September 2020 zugestimmt.

    Aufsichtsratsvorsitzender Prof. Dr.-Ing. Raimund Klinkner erläutert: „Neben der strategischen Weiterentwicklung der Koenig & Bauer-Gruppe hat sich der Aufsichtsrat intensiv mit den vom Vorstand mit großer Expertise und Engagement erarbeiteten Plänen zur Steigerung der operativen Ertragskraft und Performance des Konzerns befasst und unsere Erfahrungen sowie unser Know-how in den Evaluierungsprozess eingebracht. Mit dem Programm Performance 2024 werden die Grundlagen für eine profitable Unternehmensentwicklung mit interessanten Zukunftsperspektiven für neue Märkte und Technologien geschaffen.“

    Die kurz- und mittelfristigen Maßnahmen werden von 2021 bis 2024 wirken, für 2020 wird durch den sich international verschärfenden Verlauf der Covid-19 Pandemie eine negative Auswirkung auf den Geschäftsverlauf in Q3 und Q4 weiterhin erwartet. Zusätzlich wird die beabsichtigte Einführung einer neuen, internen Richtlinie zur Umsatzbilanzierung im Segment Sheetfed in 2020 eine einmalige bilanzielle Verschiebung von ca. 40 - 60 Mio. € Umsatz sowie 9 - 12 Mio. € EBIT nach 2021 verursachen.

    Nach Abschluss des Programms soll ein Umsatzniveau in der Koenig & Bauer-Gruppe von rund 1,3 Mrd. € erreicht werden. Auf der Ertragsseite strebt der Vorstand nach Umsetzung der verabschiedeten Kosten- und Strukturanpassungen mittelfristig weiterhin eine Umsatzrendite von mindestens 7 % sowie eine Absenkung des Working Capital Bedarfs auf ein durchschnittliches Niveau von 25 % des jährlichen Umsatzes an.

    Das verabschiedete Programm sieht vor:

    • Eine Veränderung der Supply Chain Organisation durch Anpassung der konzernweiten Strukturen, Prozesse der Beschaffung und Produktion in einer Organisation sowie innovative Ansätze der Teile- und Komponentenoptimierung
    • Anpassung der Kosten- und Personalstrukturen sowie Verbesserung der Produktivität durch Prozessstraffungen und Standardisierungen
    • Steigerung der Effektivität und Effizienz in der Entwicklung sowie Konstruktion durch Produkt-, Prozess- und Organisationsoptimierungen wie Design-to-Cost-Projekte
    • Fortsetzung und Beschleunigung der Entwicklung neuer Produkte für die Bereiche Verpackung im Bogen- und Rollendruck mit analoger und Digitaldrucktechnik, Hohlkörperbedruckung, Weiterverarbeitung sowie Lösungen für die Banknotenproduktion
    • Kostensenkung der Administration mit weiterer Bündelung von Aufgaben als Shared Services, Anpassung der Vertriebs- und Servicestrukturen
    • Optimierung der Produktions- und Montagewerke unter Einschluss der konzerninternen Bündelung, Verlagerung und Neuausrichtung von Produktion und Montagen.

    In den Technologie- und Kundenzentren wird konsequent das Maschinenprogramm weiterentwickelt, um neue Märkte zu adressieren und Zukunftsperspektiven zu schaffen (3)

    Zusätzlich zu den bereits laufenden Maßnahmen wie Abbau von Überstunden und Leiharbeit, Einstellungsstopp und Kurzarbeit sind nach den heute verabschiedeten Maßnahmen im Konzern zwischen 700 bis 900 Arbeitsplätze kurz- und mittelfristig betroffen. Die Anpassungen werden in den nächsten Monaten gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretungen und Sozialpartnern besprochen und verhandelt. Neben einem erforderlichen sozialverträglichen Abbau ist das Ziel, durch innovative Wege eine mittelfristige Rückkehr zum geplanten Konzernwachstum zu erreichen.

    „Wir haben heute weitreichende Entscheidungen für Koenig & Bauer getroffen, die durch weltwirtschaftliche, negative Veränderungen sowie permanenten Wandel der Kundenbedürfnisse erforderlich sind. Sie sind auch mit schmerzlichen Einschnitten für die Belegschaft verbunden. Dieser schwere und schwierige Schritt ist uns nicht leicht gefallen, aber ist für die langfristige Zukunftssicherung unseres seit 203 Jahren bestehenden Unternehmens zwingend erforderlich“, unterstrich der Vorstandsvorsitzende Claus Bolza-Schünemann

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    news-1802 Tue, 15 Sep 2020 12:23:57 +0200 Bonifatius Druckerei erhält Rapida 106 X http://iberica.koenig-bauer.com/de/aktuelles/detail/article/bonifatius-druckerei-erhaelt-rapida-106-x/
  • Achtfarben-Wendemaschine mit Lackturm sowie Rolle-Bogen-Einrichtung
  • 20.000 Bogen/h im Wendebetrieb bieten Wettbewerbsvorteil
  • Variabel vom Dünndruck bis zur Kartonagenproduktion einsetzbar
  • Im Zeichen digitaler Prozesse
  • Kürzlich bestellte Bonifatius – Druck I Buch I Verlag in Paderborn – eine neue Rapida 106 X. Sie wird im Frühjahr 2021 installiert. Mit der Investition in diese hoch automatisierte Achtfarbenmaschine mit Bogenwendung für die 4 über 4-Produktion und zusätzlichem Lackwerk bekennt sich das Unternehmen auch in der derzeitigen Krisensituation zum Medium Druck. Daneben gehört es zu einem der ersten Druckhäuser in Deutschland, das die erst kürzlich im Rahmen der virtuellen Messe „Koenig & Bauer Live“ vorgestellte neue Rapida-Generation einsetzen.

    Im Frühjahr 2021 erhält Bonifatius Druck-Buch-Verlag eine Achtfarben-Rapida 106 X mit Bogenwendung für die 4 über 4-Produktion, zusätzlichem Lackwerk sowie Rolle-Bogen-Einrichtung (1)

    Bonifatius investiert regelmäßig in neue Fertigungsanlagen. In den vergangenen Jahren entstand ein neuer Gebäudeteil, in dem eine extrem hoch automatisierte 16-Seiten-Rotation produziert. Hinzu kam neue Weiterverarbeitungstechnik. Mit dem Trend nach kleineren Auflagen gehen weitere Optimierungen in der Fertigungsstruktur einher. Die neue Achtfarbenmaschine gibt dem Unternehmen die Möglichkeit, hochwertig veredelte Umschläge in einem Bogenlauf zu produzieren. Daneben lassen sich auf der auch im Wendebetrieb bis zu 20.000 Bogen/h schnellen Maschine Inhalte für Produkte mit geringer Auflagenhöhe wirtschaftlicher herstellen als auf der Rotation. Das bedeutet, weniger Makulatur, kürzere Rüstzeiten und hohe Varianten-Variabilität. Eine Rolle-Bogen-Einrichtung RS 106 sorgt dafür, dass die gleichen Papiere bedruckt werden können wie sie auf der Rotation laufen.

    Ersatzinvestition mit deutlich mehr Power

    Für die Beschaffung der Rapida 106 X gab es einige Gründe: Sechs Produktionsjahre erfordern perspektivisch eine Ersatzinvestition für die bisherige Rapida 106. Nach der Sichtung unterschiedlicher Angebote und dem Test aktueller Technik überzeugte die Rapida 106 X bei Krüger Druck und Verlag in Merzig die Fachleute von Bonifatius. Die neue Rapida-Generation bietet aufgrund ihrer Automatisierung und der hohen Druckleistung im Wendebetrieb gegenüber anderer Technik einen Wettbewerbsvorteil. Die Produktionskette bei Bonifatius ist zudem auf Rapida-Technik abgestimmt. Auch wenn sich das Bedienkonzept bei der neuen Baureihe deutlich modernisiert hat, erkennen die Drucker vieles wieder. Das erleichtert ihnen die Umgewöhnung.

    V.l.n.r. Tobias Siepelmeyer, Geschäftsführer Bonifatius, Wolfgang Hettlage, Betriebsleiter der Druckerei, sowie Ralf Engels, Senior Key Account Manager vom Vertriebspartner Steuber, - hier vor der Rapida 106-Bestandsmaschine - freuen sich auf die neue Rapida 106 X (2)

    Geschäftsführer Tobias Siepelmeyer und sein Team schätzen an der Rapida 106 X besonders die ausgesprochen kurzen Rüstzeiten, die hohe Produktionsleistung, die schnelle Reaktion der Farbwerke, die ziehmarkenfreie Anlage mit DriveTronic SIS, die neu konzipierte Auslage, die mit nur 3 mm Höhe kleinen Messtreifen für die Inline-Farbregelung und dass die Druckplatten nicht mehr abgekantet werden müssen. Zudem stimmt der Service der Firma Steuber, die in Nordrhein-Westfalen u. a. die Bogenoffsetmaschinen von Koenig & Bauer betreut. Mit Steuber ist das Medienhaus schon über Jahrzehnte kollegial verbunden.

    Weitere herausragende technische Details an der Rapida 106 X sind das fernverstellbare Plattenrecken über den Leitstand (Papierdehnungsausgleich), die Austattung mit VariDryBlue IR/TL-Trocknern, der simultane Druckplattenwechsel DriveTronic SPC und CleanTronic Synchro für parallele Waschprozesse.

    Neben dem Akzidenzdruck soll die neue Rapida 106 X für die Verpackungsproduktion zum Einsatz kommen. Deswegen erhält sie neben einem Dünndruck- auch ein Kartonagenpaket. Bereits heute laufen regelmäßig Verpackungsjobs über den vorhandenen Maschinenpark – darunter Lebensmittelverpackungen mit Bedruckstoffen von 600 g/m2. Mit der Rapida 106 X stehen dann auch genügend Werke für Sonderfarben und Lackveredelungen zur Verfügung.

    Tobias Siepelmeyer im Papierlager des Unternehmens. Die Rollen können später sowohl im Bogenoffset als auch auf der Rotation verarbeitet werden (3)

    Digital und umweltorientiert

    Das Jahr 2020 steht für Bonifatius ganz im Zeichen der digitalen Prozesse. In der Druckproduktion ersetzt das neue MIS PrintPlus die analoge Produktionsplanung und vernetzt diese direkt mit den Druckmaschinen. Die Rapida 106 X selbst bietet eine Vielzahl digitaler Lösungen vom autonomen Druck über die Anzeige von Leistungskennwerten über das LogoTronic-Cockpit bis hin zum Wartungsmanager und vielen weiteren intelligenten Services. Den Content bereitet das Unternehmen mit intelligenter Software crossmedial auf und bringt ihn parallel zu den gedruckten Ausgaben mit attraktiven digitalen Angeboten ins Internet.

    Dabei glauben die Fachleute von Bonifatius an das gedruckte Produkt. „Es hat seine Berechtigung im Kommunikationsmix“, ist sich Tobias Siepelmeyer absolut sicher und greift auf die Erfahrungen des eigenen Buch- und Zeitschriftenverlag zurück. Sachbücher und Titel für die Freizeit sind immer noch wachsende Bereiche. 50 Prozent der eigenen Verlagsprodukte werden über Buchhandlungen, darunter unternehmenseigene, vertrieben. Zudem spüren die Fachleute von Bonifatius einen Trend der Werbetreibenden weg von den sozialen Medien. Steigende Preise für Online-Werbung ist eine der Ursachen hierfür.

    2017/18 hat Bonifatius seine Produktionsfläche erheblich vergrößert. Im Hintergrund ist der Hallenneubau zu sehen (4)

    Aus Überzeugung widmet sich Bonifatius der ökologischen Druckproduktion. Digitale Auftragsdaten steigern die Effizienz beim Einrichten der Maschinen sowie in der Produktion. Material, Energie und Transportwege lassen sich optimieren. Das schont Ressourcen und hilft, die selbst gesetzten Umweltziele zu erreichen. Prinzipiell produziert Bonifatius ohne Einsatz von Industriealkohol. Verlag, Druckbetrieb, Buchhandlungen und Medienunternehmen setzen Ökostrom ein. Das Umweltmanagement ist nach FSC, PEFC, EMAS sowie nach ISO 9001 und 14001 zertifiziert. Bonifatius bietet klimaneutrale Druckprodukte (Climate Partner) an und darf das Umweltzeichen „Der Blaue Engel“ führen. Eine fundierte Umwelterklärung informiert über die ökologischen Ziele des Medienhauses und die bereits erreichten Ergebnisse.

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    news-1798 Thu, 10 Sep 2020 09:05:35 +0200 Koenig & Bauer präsentiert Rapida 76 für High-End-Druckproduktion im B2-Format http://iberica.koenig-bauer.com/de/aktuelles/detail/article/koenig-bauer-praesentiert-rapida-76-fuer-high-end-druckproduktion-im-b2-format/
  • Umfassende Automatisierung zur Rüstzeitverkürzung
  • Vielfältige Einsatz- und Veredelungsoptionen
  • Anwendungsorientierte Mess- und Regeltechnik
  • Vielfalt an digitalen Services nutzbar
  • Ab sofort präsentiert sich die Rapida 76 von Koenig & Bauer in einer neuen Entwicklungsstufe. Die B2-Maschine (Bogenformat 530 x 750 mm, Sonderformat 605 x 750 mm) zeichnet sich durch ausgesprochen hohe Automatisierung, geringe Grundfläche sowie Spitzen-Druckleistungen bis zu 18.000 Bogen/h aus. Mit einem komplett überarbeiteten, ästhetischen Maschinendesign unterscheidet sie sich daneben auch optisch von ihren Vorgängerinnen und präsentiert sich im preisgekrönten Koenig & Bauer-Design.

    Bewährte und neue Automatisierungs-Features machen die Rapida 76 zu einer äußerst leistungsstarken und effizienten Bogenoffsetmaschine. Wesentliche Merkmale sind DriveTronic-Einzelantriebs-Komponenten, die ohne komplizierte Getriebe für einfaches Handling und parallele Prozesse beim Jobwechsel und Rüsten sorgen. Hinzu kommt die durchgängige Preset-Fähigkeit aller Maschinenkomponenten. Neben dem ErgoTronic-Leitstand mit Wallscreen verfügt die Rapida 76 über Touch-Screens für hohen Komfort bei allen Bedienhandlungen. Wer eher im B2-Format zu Hause ist, erhält mit der Rapida 76 sein ideales Produktionsmittel.

    Die neue Rapida 76 hebt sich schon äußerlich durch das neue Koenig & Bauer-Design ab (1)

    Hohe Einsatzvielfalt

    Um eine möglichst hohe Einsatzvielfalt der Maschine zu erreichen, lassen sich bis zu elf Druck- und Veredelungseinheiten zu einer exakt auf die jeweiligen Produktionsanforderungen zugeschnittenen Rapida 76 konfigurieren. Das können Zehnfarbenmaschinen mit automatisch umstellbarer Bogenwendung für den 5 über 5-Druck mit zusätzlichem Lackturm sein – beispielsweise für die Umschlagproduktion – oder Verpackungsmaschinen mit Doppellack-Ausstattung – z. B. für die Produktion von Pharmaverpackungen. Hinzu kommen Varianten zum Höhersetzen für größere Stapel beim Kartonagendruck und verschiedene Auslageverlängerungen für Lackanwendungen. Farbtrenner für den Irisdruck sind ebenso verfügbar. Dank der umfangreichen Messtechnik bis hin zur Inline-Bogeninspektion eignet sich die Rapida 76 für vielfältige Sonderanwendungen bis hin zur Produktion von Sicherheitsdokumenten.

    Auch hinsichtlich des Farbeinsatzes und der Veredelung zeigt die Halbformatmaschine ihre Flexibilität. Zusätzlich zu konventionellen lassen sich UV-Farben und Lacke verarbeiten. Neben IR/TL-Trocknungssystemen stehen auch solche für UV-, HR-UV- und LED-UV zur Verfügung.

    Mit bis zu 18.000 Bogen/h gibt die Rapida 76 im B2-Format so richtig Speed (2)

    Spezialitäten „Made by Koenig & Bauer“

    Daneben weist die Rapida 76 weitere Besonderheiten auf, die in dieser Formatklasse nicht alltäglich sind und von denen die Anwender in ihrer täglichen Arbeit profitieren:

    Wie bei allen Rapidas lassen sich nicht benötigte Farbwerke an der Rapida 76 aus dem Produktionsprozess auskuppeln. Das reduziert Walzenverschleiß sowie Rüstzeiten. Mit einem Knopfdruck am Leitstand laufen die ausgegliederten Werke wieder mit.

    Die Zeit des Abkantens von Druckplatten, bevor sie in die Maschine gelangen, ist vorbei. An der Rapida 76 lassen sich auch ungekantete Platten wechseln, egal ob der automatisierte oder der simultane Plattenwechsel zum Einsatz kommt.

    Simultaner SPC-Plattenwechsel mit ungekanteten Druckplatten (4)

    Die ColorTronic-Farbkästen bieten durch ihre Rapida-typische, nebenwirkungsfreie Farbdosierung eine hohe Reproduzierbarkeit. Dafür sorgen einzelne Zonenrakel sowie eine spezielle Mechanik, die den Farbkasten immer mit identischer Kraft an den Duktor presst. Farbkastenfolien sind bei diesem System überflüssig. Durch die EasyClean-Beschichtung lassen sich trotzdem äußerst schnelle Farbwechsel ausführen.

    Mit dem simultanen Druckplattenwechsel sind an der Rapida 76 innerhalb von 45 Sekunden alle Platten gewechselt. Verbunden mit CleanTronic Synchro lassen sich Gummi- und Druckzylinder sowie wahlweise Farbwerke parallel und gleichzeitig mit dem Plattenwechsel waschen. Das verkürzt die Rüstzeiten drastisch und schafft mehr Zeit für die effektive Druckproduktion. Gleiches trifft auf den automatisierten Lackformwechsel zu.

    Ein Kamerasystem für bis zu drei Anwendungen: Farbsteuerung, Bogeninspektion und PDF-Vergleich (3)

    Vielfalt an Mess- und Regeltechnik

    Zur Rüstzeitverkürzung, Makulaturersparnis und zur Sicherung einer hohen und stabilen Druckqualität trägt die anwendungsorientierte Mess- und Regeltechnik bei. Die Rapida 76 lässt sich mit Systemen zur Registermessung und -regelung, zur Farbsteuerung und Bogeninspektion ausstatten. Alle Inline-Systeme arbeiten mit einer gemeinsamen Kamera, was den Wartungsaufwand reduziert und das Handling vereinfacht.

    In der jeweiligen Maximalausstattung regelt ErgoTronic ICR das Register am Einzelbogen auf dem Leitstand. QualiTronic ColorControl sorgt für eine komfortable Farbregelung. Das nach dem letzten Druck- oder Lackwerk bzw. nach dem letzten Werk vor der Wendung installierte Kamerasystem ermittelt die optischen Dichten automatisch und regelt die Farbzonen im Inline-Prozess. Wahlweise lässt sich das System um eine Graubalance-Regelung (QualiTronic InstrumentFlight) erweitern. QualiTronic PDFCheck ermöglicht die Inspektion der Druckbogen, ihren Vergleich mit dem PDF des Auftraggebers und sorgt damit für kompromisslose Qualität.

    Dank Teilautomatisierung zeichnet sich die Rapida 76 auch durch schnelle Lackformwechsel aus (5)

    Digitale Services auf Knopfdruck

    Eine Vielfalt an digitalen Services rund um die Rapida 76 trägt dazu bei, ungeplante Stillstände zu reduzieren, die Maschine komfortabel und barrierefrei zu warten sowie Leistungsparameter anonym mit identischer Technik zu vergleichen. Die Angebotspalette reicht von PressCall zur Optimierung der Kommunikation in der Fernwartung über VisualPressSupport zur Beschreibung von Fernwartungsanliegen mit Fotos (inkl. Kommentarfunktionen), Texten und Videos sowie Tonübertragung, Performance Reports, Press Inspection Reports bis hin zu ersten predictiven Services, die auf Verfahren der künstlichen Intelligenz basieren.

    Hierbei bildet die Customer Community den zentralen Kontaktpunkt, unter dem alle Serviceangebote vereint sind. Anwender und Hersteller nutzen so eine identische Informationsbasis und sind in der Zusammenarbeit auf gleichem Stand.

    Neben der Gummituch- verfügt die Rapida 76 auch über eine gut zugängliche Druckzylinderwascheinrichtung (6)

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    news-1792 Thu, 03 Sep 2020 15:50:03 +0200 Berufswunsch Druckmaschinenbau http://iberica.koenig-bauer.com/de/aktuelles/detail/article/berufswunsch-druckmaschinenbau/
  • Beginn des Ausbildungsjahres an den Konzernstandorten in Deutschland und Österreich
  • Angehende Mechatroniker stellen den größten Anteil der künftigen Facharbeiter
  • Starkes Bekenntnis zur Ausbildung trotz weltweit angespannter Konjunktur
  • 76 junge Menschen gehen in diesen Tagen zusammen mit Koenig & Bauer die ersten Schritte in das Berufsleben. An den beiden größten Konzernstandorten in Würzburg und Radebeul starteten allein 58 Nachwuchskräfte ihre gewerblich-technische oder kaufmännische Ausbildung. Neu an Bord sind aber auch Auszubildende in den Tochtergesellschaften in Deutschland und Österreich sowie duale Studierende.

    Die Auszubildenden des neuen Jahrgangs am Standort Würzburg. Die angehenden Fachkräfte der technischen Berufsbilder besuchen die werkseigene Berufsschule von Koenig & Bauer, eine staatlich anerkannte Privatschule (1)

    „Auch in wirtschaftlich unruhigen Zeiten ist es für uns Anliegen und Überzeugung zugleich, jungen Menschen berufliche Perspektiven zu öffnen“, erklärt Vorstandsvorsitzender Claus Bolza-Schünemann. Durch die Ausbildung im eigenen Haus sichert Koenig & Bauer außerdem den hohen Bedarf an qualifizierten Fachkräften, vor allem im Technologiesektor und im Maschinenbau. „Auch wenn die Corona-Krise gerade vieles durcheinanderbringt – wir brauchen junge Talente, nicht zuletzt im eigenen Unternehmen“, unterstreicht Bolza-Schünemann. Mit dem breitesten Produktportfolio der Branche ist Koenig & Bauer in vielen Bereichen Marktführer, etwa mit Bogenoffsetmaschinen für den Verpackungsmarkt, im Wertpapierdruck oder im Bereich Metal Decorating.

    Am Stammsitz des Druckmaschinenherstellers in Würzburg begannen am 1. September 28 Nachwuchskräfte mit ihrer Berufsausbildung. Schon einen Tag zuvor starteten 30 junge Frauen und Männer am Konzernstandort Radebeul bei Dresden in ihr Berufsleben bei Koenig & Bauer. In den Tochtergesellschaften der Unternehmensgruppe in Stuttgart, Veitshöchheim, Löhne und Mödling bei Wien gibt es in diesem Jahr insgesamt 14 neue Auszubildende. Rund ein Drittel der künftigen Fachkräfte qualifiziert sich im Berufsbild des Mechatronikers. Aber auch Industriemechaniker, Zerspanungsmechaniker und Industriekaufleute sind erneut gefragte Berufe.

    Am Konzernstandort Radebeul beginnen 2020 insgesamt 30 Auszubildende ihren Berufsweg bei Koenig & Bauer. Im Bild die Gruppe der Mechatroniker

    Darüber hinaus gehören vier dual Studierende der Fachrichtungen Elektrotechnik, Medieninformatik und Maschinenbau Produktionstechnik zu den neuen Gesichtern bei Koenig & Bauer. Parallel zum Besuch der Hochschule verbringen sie ihre Praxisphasen an den Konzernstandorten Würzburg, Radebeul und Stuttgart.

    Um den Auszubildenden einen umfassenden Eindruck der Abläufe im Unternehmen zu geben, lernen sie in ihrer Ausbildungszeit die Arbeit in verschiedenen Abteilungen kennen. „Regelmäßige Spitzenplatzierungen unserer Jungfacharbeiter in den Abschlussprüfungen sind erfreuliche Belege für die Qualität der Ausbildung bei Koenig & Bauer“, so Claus Bolza-Schünemann. Auch traditionell ist das Unternehmen eng mit dem Modell der dualen Berufsausbildung verbunden und betreibt unter anderem seit über 150 Jahren in Würzburg eine eigene Berufsschule.

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    news-1790 Tue, 01 Sep 2020 14:13:17 +0200 „Alle Zeichen stehen auf Wachstum!“ http://iberica.koenig-bauer.com/de/aktuelles/detail/article/alle-zeichen-stehen-auf-wachstum/
  • Leistungssteigerung um 30 Prozent vorgesehen
  • Durchgängig hohe Druckqualität dank QualiTronic PDFCheck
  • Produktionsfläche wächst weiter
  • Hohe soziale Verantwortung
  • Die für die Verpackungsproduktion höher gesetzt Rapida 106 mit Doppelstapel-Auslage in voller Produktion. Bedient wird sie von Andreas Metz (an der Auslage) und seinem Sohn Alexander (1)

    „Alle Zeichen stehen auf Wachstum!“, dessen ist sich Henrik Jung, Prokurist und Technischer Leiter des Verpackungsproduzenten Heinrich Buhl in Neunkirchen/Siegerland sicher. Denn das 1961 in einem Wohnhaus gegründete Unternehmen entwickelt sich stetig. „In den vergangenen fünf Jahren war das Umsatzwachstum annähernd zweistellig“, so Jung. Innerhalb dieses Zeitraums stieg die Mitarbeiterzahl von 40 auf 60.

    Henrik Jung, Prokurist und Technischer Leiter bei Heinrich Buhl, und Ralf Engels, Senior Key Account Manager Druck & Packaging bei Steuber, rechnen mit einer Leistungssteigerung um 30 Prozent gegenüber der Vorgängermaschine (2)

    Einen Beitrag für die künftige positive Unternehmensentwicklung leistet die Rapida 106 von Koenig & Bauer, die das Unternehmen im Frühjahr dieses Jahres in Betrieb genommen hat. Aufgrund der jahrzehntelangen partnerschaftlichen und vertrauensvollen Zusammenarbeit hat sich Heinrich Buhl erneut für das Systemhaus Steuber aus Mönchengladbach als Lieferanten für die neue Drucktechnik entschieden. Somit setzen beide Unternehmen ihre Erfolgsgeschichte gemeinsam fort.

    Bei der Druckinstruktion sind alle zukünftigen Bediener der Rapida 106 mit Enthusiasmus dabei (3)

    Die Fünffarbenmaschine mit Lackausstattung produziert in einer nagelneuen Halle und ist für den Verpackungsdruck um 675 mm höher gesetzt. QualiTronic PDFCheck sorgt für Inline-Farbdichteregelung, Bogeninspektion und den Vergleich jedes Druckbogens gegen das Kunden-PDF. Und das alles mit nur einem Kamerasystem. Die Doppelstapelauslage trennt Gut- von Makulaturbogen, damit fehlerfreie Stapel in die Weiterverarbeitung gelangen.

    Dies ist bei vielen Drucksachen auch notwendig. Einige Markenartikler reklamieren bereits bei kleinsten Fehlern – z. B. auf matten, schwarzen Flächen. Beim Befüllen der Verpackungen oder spätestens beim Bestücken der Trays wird jede Faltschachtel einzeln in die Hand genommen. Hierbei zahlt sich eine durchgängige hohe Fertigungsqualität aus.

    Stanzformen gehören zum Kapital jedes Verpackungsproduzenten. Im Lager von Buhl sind über 1.200 Stück einsatzbereit (6)

    Maximalleistung auch unter Praxisbedingungen

    Mit der Rapida 106 will das Unternehmen die Leistung gegenüber der Vorgängermaschine mit Baujahr 2011 um 30 Prozent erhöhen. Dazu tragen die sehr guten Bogenlauf-Eigenschaften der Rapidas beim Kartonagendruck bei. Henrik Jung: „Produkt- und materialabhängig fahren wir immer wieder mit Leistungen von 18.000 Bogen pro Stunde.“ Die EasyClean-Farbkästen beschleunigen daneben den Farbwechsel, ohne dass Farbkastenfolien erforderlich sind. Die Trocknerflexibilität unterstützt die Verarbeitung von Blisterlacken und zeigt die Kompetenz von Koenig & Bauer auf diesem Gebiet. Dagegen entschieden sich die Fachleute von Buhl bei den Plattenwechslern für eine weniger hoch automatisierte Variante, da der Prozess im Verhältnis zu anderen anfallenden Arbeiten nur verhältnismäßig wenig Zeit benötigt.

    Trotzdem verkürzen sich die Rüstzeiten deutlich. Einher geht dies mit der Leistungssteigerung und der Makulaturreduzierung. Die neue Maschine, die einzige Bogenoffsetmaschine im Drucksaal des Unternehmens, bietet zudem eine hohe Produktionssicherheit und Zuverlässigkeit. Sie ist, wie der gesamte Betrieb, dreischichtig ausgelastet.

    Mit dem Einsatz der Rapida 106 von Koenig & Bauer Sheetfed schließt sich ein Kreis. Bereits in den Jahren 1987 und 1990 lieferte das Radebeuler Werk Drucktechnik an Heinrich Buhl.

    Ein Kamerasystem, drei Funktionen: QualiTronic PDFCheck sorgt für Inline-Farbdichteregelung, Bogeninspektion und den Vergleich der Druckbogen gegen das Kunden-PDF (5)

    Hohe Verpackungsvielfalt

    Heinrich Buhl stellt Faltschachteln, Blister- und Skinverpackungen, Produktkarten, Thekendisplays und Trays her. Viele der Produkte findet man in Bau- und Handwerkermärkten wieder. Gedruckt wird auf Karton und Folien. Der größte Teil der Produkte ist für den deutschen Markt bestimmt. Zu den Kunden gehören aber auch Unternehmen aus Frankreich, der Schweiz, Italien und der Tschechischen Republik.

    Mit Flexibilität und Termintreue beschreibt Henrik Jung die wichtigsten Eigenschaften des Verpackungsdruckers. Zwischen Vertragseingang und Belieferung bleiben oft nur 36 Stunden. In dieser Zeit werden die bestellten Verpackungen vollständig neu produziert – sie kommen nicht aus irgendwelchen Lagern. Dass die Abläufe perfekt funktionieren zeigt die häufig langjährige Zusammenarbeit mit den Auftraggebern. Einige Geschäftsbeziehungen bestehen seit über 25 Jahren.

    Spezialisiert ist Heinrich Buhl auf die Produktion von Verpackungen in kleinen und mittleren Auflagen. Im Durchschnitt liegen diese bei 5.000 Stück. In einigen Fällen sind es auch mal 200.000.

    Repräsentativer Firmensitz: schon für das kommende Jahr sind weitere Investitionen und Anbauten geplant (7)

    Baustart für neues Bürogebäude

    Dass sich Heinrich Buhl weiter entwickelt, daran besteht kein Zweifel: Bereits im September rollen die Bagger wieder an. Dann soll ein neues Bürogebäude inklusive zeitgemäßer Sozialräume entstehen. Hinzu kommt ein neuer Parkplatz sowie Ladestationen für E-Bikes.

    Motivierte Mitarbeiter sind für Heinrich Buhl wichtig. Die meisten halten dem Unternehmen über Jahrzehnte die Treue. Manchmal beschäftigt der Verpackungsbetrieb mehrere Generationen einer Familie.

    Dank der Maschinenerhöhung um 625 mm lassen sich Stapelhöhen von knapp 2 Metern verarbeiten (4)

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    news-1784 Wed, 19 Aug 2020 07:27:07 +0200 Über 100 Rapida-Druckwerke bei Parksons Packaging im Einsatz http://iberica.koenig-bauer.com/de/aktuelles/detail/article/ueber-100-rapida-druckwerke-bei-parksons-packaging-im-einsatz/
  • Rapida 76 verstärkt Bogenoffset-Maschinenpark
  • Rapida-Bogenoffsettechnik aufgrund ihrer hohen Produktivität geschätzt
  • Produktionsfokus Faltschachtelproduktion
  • Parksons Packaging gehört zu den ganz großen Verpackungsproduzenten in Indien. Neben dem Hauptsitz in Mumbai verfügt das Unternehmen von Chairman Ramesh Kejriwal über fünf hochmoderne Produktionsstätten, die über den ganzen Subkontinent verteilt sind. Kürzlich nahm das Unternehmen eine Rapida 76 in Betrieb. Damit produzieren nun exakt 101 Druck- und Veredelungseinheiten von Koenig & Bauer bei dem indischen Verpackungsgiganten.

    Beeindruckende Ausmaße: Das Werk von Parksons Packaging in Chakan, Pune (1)

    Rapida-Bogenoffsetmaschinen kamen ab 2005 ins Unternehmen. Damals suchte Parksons Packaging nach Maschinen für die UV-Produktion. Die Rapida 105 mit ihren zwischen unterschiedlichen Wechselpositionen austauschbaren Trocknern setzte damals den Maßstab, nicht nur bei Parksons, sondern für die UV-Produktion in Indien. Später kamen Rapida 106 hinzu – Sieben- und Achtfarbenmaschinen und andere mit Doppellack-Ausstattung. Daneben produziert seit Anfang 2020 eine erste Rapida 76 im Unternehmen – in der Sechsfarbenvariante mit Lackturm und Auslageverlängerung.

    Aufgrund sich ändernder Marktanforderungen wurde es für Parksons Packaging notwendig, zusätzlich zu den mittelformatigen Rapida-Modellen eine Halbformatmaschine zu installieren. Aufgrund ihrer hohen Laufleistung und ihres geringen Platzbedarfes entschied man sich für die Rapida 76. Hinzu kamen die kurzen Jobwechselzeiten – besonders mit DriveTronic SPC – sowie das vergrößerte Bogenformat.

    Anlässlich der Inbetriebnahme der Rapida 76 zeichnete Dietmar Heyduck (2.v.r.), Koenig & Bauer Sheetfed, Ramesh Kejriwal (M.), Parksons Packaging, als wichtigen Partner aus. Mit im Bild: Aditya Surana (l.) vom Koenig & Bauer-Vertriebspartner Indo-Polygraph Machinery, Siddharth Kejriwal (2.v.l.), Parksons Packaging, und Subhasis Roy (r.), Parksons Packaging (2)

    Kurze Jobwechselzeiten und hohe Produktionsleistungen

    Die Möglichkeit, einzelne Farbwerke auszukuppeln, ein Alleinstellungsmerkmal der Rapida-Maschinen, kommentiert Ramesh Kejriwal folgendermaßen: „Wir können die nicht genutzten Druckwerke bereits für den nächsten Job vorbereiten, wenn die Maschine läuft. Außerdem schont es die Walzen.“

    Auch den anderen Rapida-Maschinen bescheinigt Kejriwal eine hohe Produktivität: „Mit DriveTronic SPC reduzieren sich die Jobwechselzeiten um 30 bis 40 Prozent. Die Anzahl der Jobs, die wir auf den neuen Maschinen produzieren, ist um 30 bis 35 Prozent gewachsen.“

    Im Schnitt ersetzt eine der neuen Rapida-Maschinen zwei ältere Modelle. Mit der hohen Leistung reduziert sich die Makulatur. Mit den Maschinen, der Druckqualität sowie deren Installation und Inbetriebnahme ist der Verpackungsdrucker sehr zufrieden. Dazu trägt auch der schnelle und umfassende Service des Koenig & Bauer-Vertriebspartners Indo-Poygraph Machinery bei. So entsteht Maschine für Maschine ein Gesamtpaket, dass das wichtigste Kriterium an die Technik erfüllt: Performance.

    Vor zwei Jahren unterzeichnete Ramesh Kejriwal (M.), Parksons Packaging, die Lieferverträge für drei Rapida 106 mit sieben Farbwerken und Lackausstattung, zwei davon mit DriveTronic SPC und QualiTronic ColorControl. Im Foto v.l. Aditya Surana, Indo-Polygraph Machinery, Dietmar Heyduck, Bhupinder Sethi und Sascha Fischer von Koenig & Bauer Sheetfed (3)

    Faltschachteln in allen Dimensionen

    In allen Werken von Parksons Packaging liegt der Fokus auf der Faltschachtelproduktion. Dafür stehen 22 Produktionslinien im Offset, davon 13 von Koenig & Bauer, und eine im Digitaldruck zur Verfügung. Und doch gibt es von Werk zu Werk Unterschiede sowie Spezialisierungen. In Daman sind Digital- und Siebdruck angesiedelt. Daneben die Produktion von Pharma-Verpackungen. Pantnagar ist auf Verpackungen mit hochwertiger Kaltfolienveredelung spezialisiert. Und in Chakan entstehen Getränkekartons. Weitere Produktionsstätten befinden sich in Sricity und Guwahati.

    Durch diese breite Aufstellung im Land beliefert Parksons Packaging alle Landesteile mit einer breiten Palette an Verpackungsprodukten. Hinzu kommt ein weltweites Exportgeschäft. Zur Produktpalette gehören u. a. Mono-Kartons, offsetkaschierte Kartons, gefütterte Kartons, Transport- und Handelsverpackungen, Shelf Ready Displays, Werbe- und Geschenkverpackungen, eine große Anzahl von Sonderverpackungen, Getränkekartons sowie Blister-Verpackungen. Eine der Spezialitäten des Unternehmens sind Schiebeverpackungen.

    Im Jahr 2019 betrug der Umsatz von Parksons Packaging etwa 150 Mio. Euro. Es werden fast 18.000 unterschiedliche Artikel produziert und dabei jährlich ca. 100.000 Tonnen Papier und Karton verarbeitet. Über 1.700 Mitarbeiter arbeiten auf einer Produktionsfläche von fast 100.000 m2.

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    news-1777 Wed, 05 Aug 2020 11:52:21 +0200 Polens erste Rotationsstanze Rapida RDC 106 produziert bei Top-Pol http://iberica.koenig-bauer.com/de/aktuelles/detail/article/polens-erste-rotationsstanze-rapida-rdc-106-produziert-bei-top-pol/
  • Einsatz in der IML-Label-Produktion
  • Vorreiter auf dem polnischen Markt
  • Leistung nahezu verdoppelt
  • Die Druckerei Top-Pol in Zbrosławice ist die erste in Polen, die eine Rotatiosstanze Rapida RDC 106 von Koenig & Bauer einsetzt. Die Anlage wurde im Rahmen eines Projektes beschafft, das zum Teil aus EU-Mitteln finanziert wurde, um innovative IML-Etiketten im Offsetdruck zu realisieren. Die Rotationstanze soll für Prozessstabilität und hohe Stanzleistungen sorgen sowie die Rüstzeit deutlich reduzieren.

    Top-Pol ist ein Familienunternehmen, das seit 1989 im Druckmarkt tätig ist und sich seit Ende der 1990er-Jahre auf die Herstellung von Etiketten auf der Basis von nicht saugenden Materialien, hauptsächlich Kunststoffen, spezialisiert hat. Marcel Topolski, Miteigentümer des Unternehmens: „Wir waren einer der Pioniere bei der Anwendung der UV-Offsettechnologie für diese Art von Substraten. Ziemlich schnell haben sich IML-Etiketten zu unserem Hauptprodukt entwickelt. Derzeit machen sie 70 bis 80 Prozent unserer Produktion aus. Hinzu kommen Abdeckungen für Kunststoffverpackungen wie z. B. Joghurtbecher aus PE, PS oder PP.“

    Top-Pol exportiert 30 bis 40 Prozent seiner Produktion. Endabnehmer der Etiketten sind hauptsächlich Unternehmen aus der Lebensmittel- und Bauindustrie. „Aufgrund der systematischen Entwicklung modernisieren wir ständig unseren Maschinenpark, auch im Hinblick auf die Veredelungsprozesse“, so Marcel Topolski.

    Marcel Topolski (l.) setzt mit der Rapida RDC 106 Zeichen bei der IML-Produktion in Polen

    Hohe Leistungen, kurze Rüstzeiten

    Die maximale mechanische Leistung der Rapida RDC 106 beträgt 15.000 Bogen/h. Die Maschine stanzt im Bereich von 0,03 bis 0,6 mm Stärke und ist mit Lösungen ausgestattet, die aus den Rapida 106-Bogenmaschinen bekannt sind. Dazu gehören u. a. die DriveTronic-Technologie mit Einzelantrieben, die ziehmarkenfreie Anlage DriveTronic SIS und ein Kamerasystem zur Kontrolle der Bogenführung im Anleger und in der Auslage.

    Zu den wichtigen Funktionen der Anlage gehören die automatische Stanzdruckverstellung. Sie arbeitet mit einer Genauigkeit von 1 µm, getrennt für jede Seite. Das schafft eine hohe Stanzqualität über die gesamte Auftragslänge hinweg. Ein schneller, werkzeugloser Wechsel der Stanzformen im Sinne von „Click&Cut“ ermöglicht sehr kurze Rüstzeiten – bis zu 5 Minuten für Wiederholaufträge. Für eine gute Bogenablage auf der Palette sorgt die dynamische Bogenbremse und ein umfangreiches Antistatiksystem. Dieses ermöglicht auch die unmittelbare Weiterverarbeitung im nächsten Prozessschritt. Zeitaufwendiges Aufsetzen der Stapel für eine automatisierte Weiterverarbeitung ist nicht notwendig. Die Stanzeinheiten sind mit einem Magnetzylinder ausgestattet, an dem die Stanzformen fixiert werden. Dadurch lassen sich verschiedene Prozesse ausführen – vom Stanzen über das Prägen, Perforieren, bis hin zu Lochausstanzungen. Die Rapida RDC 106 ist in verschiedenen Ausführungen als Ein- bis Vierwerkemaschine konfigurierbar.

    Produktions- und Produktivitätssteigerung

    „Wir sind wieder einmal zum Vorreiter geworden, diesmal im Rahmen der Einführung der Rapida RDC 106 auf dem polnischen Markt“, betont Marcel Topolski. „Da wir das rotative Stanzen von Etiketten bereits zuvor erfolgreich eingesetzt haben, war der Kauf für uns eine perfekte Gelegenheit zur Produktivitäts- und Produktionssteigerung. Denn unsere Produkte lassen sich schwer verarbeiten. Die IML-Etiketten bestehen aus Kunststoff und verfügen über zusätzliche Ausbuchtungen, um die Trennung zwischen den Etiketten bei unseren Endkunden zu erleichtern. Es ist daher eine Gelegenheit sowohl für uns als auch für den Hersteller, sein Wissen zu erweitern.“

    „Hervorzuheben ist das große Engagement der Vertriebs-, aber auch der Technik- und Serviceabteilungen sowohl bei der lokalen Koenig & Bauer-Niederlassung als auch der deutschen Zentrale. Im ersten Quartal dieses Jahres wurde die Maschine effizient und wie geplant in den neuen technologischen Prozess integriert. Sie wird auch von unseren Bedienern gelobt, insbesondere im Hinblick auf eine höhere Prozessstabilität und die im Vergleich zur bisherigen Lösung verdoppelte Leistung.“

    „Unsere Kunden aus der Lebensmittelindustrie, aber auch aus anderen Branchen, erwarten Etiketten von höchster Qualität. Daher müssen die Lösungen, die wir einsetzen, das weltweit höchste Niveau und die höchste Leistung repräsentieren. Die jüngste Investition in die Rapida RDC 106 entspricht diesen Erwartungen, die mit den Veränderungen des Marktes und des Verbrauchergeschmacks ständig steigen. Diese Aspekte sind umso wichtiger in der gegenwärtigen globalen Situation, die sich natürlich auch auf das Volumen unserer Aufträge ausgewirkt hat“, so Marcel Topolski abschließend.

    Jan Korenc, Geschäftsführer von Koenig & Bauer (CEE) fügt hinzu: „Dies ist eine erstklassige Lösung, die bis zu 40 Prozent weniger Rüstzeit zur Bewältigung eines kompletten Auftrags bietet. Wir hoffen daher, dass es zur weiteren Entwicklung der Druckerei Top-Pol, die zu den führenden polnischen Druckereien gehört, sowie zur erfolgreichen Umsetzung des neuen technologischen Projekts, für das die Rotationsstanze Rapida RDC 106 angeschafft wurde, beitragen wird.“

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    news-1770 Wed, 29 Jul 2020 07:15:00 +0200 Koenig & Bauer veröffentlicht Halbjahresbericht 2020 http://iberica.koenig-bauer.com/de/aktuelles/detail/article/koenig-bauer-veroeffentlicht-halbjahresbericht-2020/
  • Auslieferungs- und pandemiebedingter Umsatzrückgang um 20,1 %
  • Auftragseingang um 16,2 % unter Vorjahr, deutlich besser als Branchentrend
  • Niedriger Umsatz hat EBIT maßgeblich beeinträchtigt
  • Auf Kostenseite massiv gegengesteuert mit der seit dem 1. April 2020 eingesetzten Kurzarbeit und weiteren Maßnahmen
  • 32,2 % Eigenkapitalquote
  • Neben der generellen Investitionszurückhaltung vieler Kunden in der Corona-Krise haben Reisehemmnisse, Lockdowns und weitere Einschränkungen die Geschäftszahlen im Koenig & Bauer-Konzern im ersten Halbjahr 2020 deutlich beeinträchtigt. Besonders waren die Auslieferungen der Maschinen zu den internationalen Kunden und die weltweiten Einsätze der Monteure sowie Servicetechniker von den Restriktionen durch die Covid-19-Pandemie betroffen. Mit 480,2 Mio. € lagen die Bestellungen um 16,2 % unter dem Vorjahreswert, entwickelten sich aber besser als der vom VDMA veröffentlichte Branchentrend für Druckereimaschinen. Der Umsatz unterschritt mit 404,5 Mio. € den Vorjahreswert um 20,1 %. Auf der Kostenseite wurde mit der seit dem 1. April 2020 eingesetzten Kurzarbeit und weiteren Maßnahmen massiv gegengesteuert. Das EBIT konnte von –34,9 Mio. € im Q1 deutlich auf –6,0 Mio. € im Q2 verbessert werden. Für das erste Halbjahr ergibt sich ein EBIT von –40,9 Mio. € nach 0,6 Mio. € im Vorjahr. Mit –44,2 Mio. € entspricht das Konzernergebnis zum 30. Juni einem anteiligen Ergebnis je Aktie von –2,68 €.

    Trotz deutlich zurückgeführter Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie gestiegener Kundenanzahlungen haben der Halbjahresverlust und höhere Vorräte den Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit von –68,6 Mio. € (2019: –96,5 Mio. €) maßgeblich beeinflusst. Die Eigenkapitalquote betrug zum Halbjahresende 32,2 %.

    Die bei der virtuellen Messe Koenig & Bauer Live im Juni neu vorgestellte High-End-Maschine Rapida 106 X für das Bogenoffset-Mittelformat setzt neue Leistungsmaßstäbe im industriellen Druck (1)

    Geschäftsentwicklung in den Segmenten

    Trotz der signifikanten Zuwächse im Bogenoffset-Großformat und bei Faltschachtelklebemaschinen lag der Auftragseingang im Segment Sheetfed vor allem durch geringere Bestellungen im Mittel- und Halbformat mit 288,0 Mio. € um 12,9 % unter dem Vorjahreswert von 330,6 Mio. €. Auslieferungs- und pandemiebedingt unterschritt der Umsatz mit 205,5 Mio. € den Vorjahreswert (258,9 Mio. €) um 20,6 %. Bei einer Book-to-Bill-Ratio von 1,4 ist der Auftragsbestand von 261,6 Mio. € auf 265,9 Mio. € gestiegen. Durch den niedrigeren Umsatz lag das EBIT mit –17,4 Mio. € unter dem Vorjahr (–1,3 Mio. €).

    Im Segment Digital & Web lag der Auftragseingang durch geringere Bestellungen im Offset-Rollenmaschinengeschäft und flexiblen Verpackungsdruck bei 56,7 Mio. € nach 89,9 Mio. € im Vorjahr. Der Umsatz war mit 51,6 Mio. € niedriger als im Vorjahr (64,5 Mio. €). Der Auftragsbestand reduzierte sich von 111,2 Mio. € auf 71,2 Mio. €. Das niedrige Umsatzniveau hat das EBIT von –12,1 Mio. € maßgeblich beeinträchtigt (2019: –10,8 Mio. €).

    Zum Rückgang des Auftragseingangs im Segment Special von 175,3 Mio. € auf 150,7 Mio. € haben weniger Bestellungen im Wertpapier-, Kennzeichnungs- und Glasdirektdruck beigetragen. Im Blechdruck legte das Neugeschäft zu. Der Umsatz reduzierte sich von 204,9 Mio. € auf 160,1 Mio. €. Der Auftragsbestand erreichte 278,1 Mio. € nach 316,0 Mio. € im Vorjahr. Nach 6,3 Mio. € im Vorjahr wird für das erste Halbjahr 2020 umsatzbedingt ein EBIT von –10,3 Mio. € ausgewiesen.

    Die Umsätze und Bestellungen der im Verpackungssektor eingesetzten Bogenoffset-Großformatmaschinen und Faltschachtelklebemaschinen legten auch in der Krise zu (2)

    Ausblick

    CEO Claus Bolza-Schünemann: „In Anbetracht der hohen Volatilität und der großen Unsicherheiten hinsichtlich der Schwere und Dauer der Coronavirus-Pandemie sowie des Erfolgs der Gesundheits-, Wirtschafts- und Geldpolitik ist die weitere weltwirtschaftliche Entwicklung ungewiss. Unter diesen unsicheren Rahmenbedingungen ist eine Umsatz- und Ergebnisprognose für unseren Konzern für das Geschäftsjahr 2020 aktuell noch nicht möglich. Zur Steigerung der operativen Ertragskraft arbeitet der Vorstand intensiv am Effizienzprogramm Performance 2024. Zur Ergänzung der bestehenden syndizierten Kreditlinien haben wir einen KfW-Kredit beantragt. Zusätzlich stehen Verbesserungen beim Working Capital und Cashflow neben der strategischen Ausrichtung auf den Verpackungsdruck und digitale Serviceangebote ganz oben auf der Agenda.

    Zahlen auf einen Blick

    Der Quartalsbericht steht als PDF-Download hier zur Verfügung. 

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    news-1768 Tue, 28 Jul 2020 12:34:56 +0200 Koenig & Bauer bietet Remote-Video-Unterstützung per App http://iberica.koenig-bauer.com/de/aktuelles/detail/article/koenig-bauer-bietet-remote-video-unterstuetzung-per-app/
  • Nutzung unterschiedlicher Kanäle zur Kommunikation
  • Leichtere Kommunikation für schnellen Fernwartungserfolg
  • Beispiel für konsequente Umsetzung der Digitalisierungsstrategie
  • Visual PressSupport ist ein App-basierter Live-Video Streaming-Dienst, den Koenig & Bauer für Rapida-Bogendruckmaschinen und ebenso für andere Geschäftseinheiten anbietet. Neben der Audio-Übertragung zwischen Anwender an der Druckmaschine und Service-Techniker im Werk ermöglicht Visual PressSupport die Übertragung von Live-Videos mit einem mobilen Endgerät zur Unterstützung der Fernwartung. Die Erfolgsquote der klassischen Fernwartung liegt bei 80 Prozent. Es wird erwartet, dass sie mit Visual PressSupport weiter steigt.

    Visual PressSupport ist ein hochmodernes Werkzeug, das die Kommunikation sowohl für die Bediener als auch für Hotline-Techniker deutlich vereinfacht. Der Hotline-Techniker sieht, was der Drucker oder Servicetechniker an der Druckmaschine sieht. Er kann Prozesse und Abläufe live per Video verfolgen und gewinnt so einen schnellen und umfassenden Überblick über die Situation an der Maschine. Das erleichtert die Kommunikation, erspart umfangreiche Erläuterungen und reduziert das Risiko von Missverständnissen im Vergleich zu konventionellen Telefongesprächen.

    Mit Visual PressSupport lassen sich Live-Videos übertragen, Kennzeichnungen an Standbildern vornehmen und Medien teilen

    Kommunikation mit Mehrwert

    Aber Visual PressSupport kann noch mehr: sowohl der Techniker vor Ort als auch der Hotline-Techniker kann Markierungen auf den live erzeugten Standbildern anbringen. Diese Kennzeichnungen helfen, am richtigen Teil Funktionskontrollen oder Einstellungen durchzuführen bzw. in einer Nahaufnahme den aktuellen Zustand noch einmal separat aufzunehmen. Auf diese Weise lassen sich Funktionsstörungen weiter eingrenzen bzw. Bedien- und Einstellhilfen visuell übermitteln.

    Daneben kann der Drucker oder Techniker an der Maschine Bilder aus dem Album seines mobilen Endgerätes mit der Hotline teilen. Diese können ein bestimmtes Verhalten der Maschine zeigen, das nur sporadisch eintritt und deswegen nicht live zu verfolgen ist. Dabei ist die Sicherheit gewährleistet: Der Hotline-Techniker sieht ausschließlich die Medien, die geteilt wurden und keine anderen Inhalte der Galerie.

    Ralf Sammeck, Geschäftsführer von Koenig & Bauer Sheetfed und CDO von Koenig & Bauer erläutert: „Visual PressSupport ist ein weiteres Beispiel für die konsequente Umsetzung unserer Digitalisierungsstrategie. Der Fokus liegt auf dem geschäftlichen Nutzen für unsere Kunden. Alles, was zur höheren Verfügbarkeit und Produktivität beiträgt sowie die Kommunikation verbessert, ist für unsere Kunden von entscheidendem Mehrwert.“

    Weitere Details finden Sie hier: https://www.koenig-bauer.com/de/service/sheetfed/technologie-service-select/visual-presssupport/

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    RSS Feed Ideen & Innovationen
    news-1761 Tue, 21 Jul 2020 11:43:34 +0200 Expansion des Kundenzentrums zum globalen Customer Experience Center http://iberica.koenig-bauer.com/de/aktuelles/detail/article/expansion-des-kundenzentrums-zum-globalen-customer-experience-center/
  • Neubau mit über 3.000 m2 Demofläche am Standort Radebeul
  • Verpackungslinien mit sieben Druck- und Verarbeitungsmaschinen inkl. Workflow-Anbindung und Betriebsdatenerfassung
  • One-Stop-Shop-Konzept für die Verpackungsproduktion mit voll automatisiertem Materialfluss
  • Kürzlich eröffnete Koenig & Bauer in Radebeul bei Dresden eine neue, über 3.000 m2 große Halle für Druckdemonstrationen. Damit expandiert das bisherige Kundenzentrum des Unternehmens zu einem globalen Customer Experience Center (CEC). Den Kunden und Interessenten steht innerhalb des CEC eine um ein Drittel erweiterte Fläche mit moderner Technik für Maschinendemonstrationen, Anwendungstests, für die Entwicklung neuer Technologien sowie die Schulung zur Verfügung. Die einzelnen Bereiche sind dabei auf die Verpackungs-, Akzidenz- und Label-Produktion spezialisiert.

    Einweihung des neuen CEC in Radebeul: v.l.n.r. Dirk Winkler, Bereichsleiter Verfahrenstechnik, Produktmanagement und Produktmarketing, Claus Bolza-Schünemann, Vorstandsvorsitzender Koenig & Bauer, Ralf Sammeck, Vorstandsmitglied Koenig & Bauer und CEO Koenig & Bauer Sheetfed, und Thomas Göcke, Head of Digital Business Transformation, übergeben den Neubau seiner Bestimmung (1)

    Die neue Halle, das Packaging Competence Center innerhalb des CEC, umfasst im endgültigen Ausbau drei Verpackungslinien, bestückt mit drei Druck- und vier Weiterverarbeitungsmaschinen. Damit präsentiert Koenig & Bauer sein One-Stop-Shop-Konzept für die Verpackungsproduktion – mit Flachbett- und Rotationsstanzen, Faltschachtelklebemaschinen und voll automatisiertem Materialfluss. Besprechungsbereiche mit direktem Blick in die Produktion, digitaler Workflow-Anbindung und moderner Medienausstattung vermitteln zudem eine Wohlfühlatmosphäre für Tests, Produktionen, Demonstrationen, Gespräche und Verhandlungen.

    Zur bereits vorführbereiten Technik gehören eine mittelformatige Bogenoffsetmaschine der neuesten Generation, die Rapida 106 X mit sieben Druckwerken, Doppellack-Ausstattung, einem weiteren Druckwerk nach dem ersten Lackturm sowie Kaltfolieneinrichtung FoilTronic, eine Faltschachtelklebemaschine Omega Allpro 110 und eine Rotationsstanze CutPRO X 106. Im nächsten Schritt kommt eine Rapida 145 und eine CutPRO M 144 hinzu.

    Erste Technik, hier die brandneue Rapida 106, steht für individuelle Drucktests zur Verfügung (2)

    Koenig & Bauer begann den Neubau in der zweiten Jahreshälfte 2018. Seit Anfang dieses Jahres erfolgt der Innenausbau und die Installation der Technik, die erstmals vom 16. bis 25. Juni im Rahmen der virtuellen Veranstaltungsreihe „Koenig & Bauer Live“ präsentiert wurde. Bis es so weit war, mussten 3.500 Kubikmeter Erde ausgehoben und 520 Kubikmeter Beton verbaut werden. Hinzu kamen 38 Fertigteilstützen, ein Dachtragwerk mit Brettschichtholzbindern und einer Spannweite von 35 Metern, 1.300 Quadratmeter Fassadenverkleidung. 250 LED-Leuchten wurden an Tragschienen mit knapp 600 Metern Länge montiert, 30.000 Meter Kabel verlegt und eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach installiert.

    Koenig & Bauer rechnet damit, dass das neue CEC in den kommenden Wochen von Kunden und Interessenten aus allen Teilen der Welt intensiv genutzt werden kann.

    Mit dem Neubau steht Anwendern und Interessenten ein Drittel zusätzliche Fläche für individuelle Drucktests und Maschinendemonstrationen zur Verfügung (3)

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